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Buch-Titel

Buch-Rückseite

Inhaltsverzeichnis:

Danksagung
Geleit

Kapitel 1 - Krebsdiagnose

Tumormarker CA 19-9
Gesetzlich oder privat versichert
Bildgebende Diagnostik  CT und MRT
Therapievorschlag
Zweite Meinung
Patientenratgeber
Erfolgsaussichten - Krebsstatistik

Kapitel 2 - Weichenstellung

Krebserkrankung meiner Mutter
Lehren aus der Erkrankung meiner Mutter
Die perkutane Bio-Elektro-therapie von Dr. Rudolf Pekar
Neue Medizin von Dr. Ryke Geerd Hamer
Analyse meiner Erkrankung nach der Neuen Medizin
Begegnungen

Kapitel 3 - Entscheidungsfindung in Friesland

Meine persönliche Studie
Lungenkrebs
Diabetes
Netzhautablösung
Bronchial-Karzinom
Schilddrüsenüberfunktion
Lymphdrüsen-Tbc
Herzinfarkt
Neurodermitis, Schuppenflechte
Knochenprobleme, Arthrose, Arthritis
Eierstock-Ca,
Eierstockzyste, Endrometeriose
Ergebnis

Kapitel 4 - Mein Weg

Gespräch mit Therapeuten der Neuen Medizin
Metastasentheorie
Verabschiedung aus der Schulmedizin
Konsequenzen
Kontrolle durch Dr. Hamer
Kontrolle durch Dr. K.

Kapitel 5 - Weil nicht sein kann, was nicht sein darf

Überprüfung durch Onkologen
Erkenntnisse während eines Kuraufenthalts
Überprüfung durch Kurarzt
Krebs nicht mehr festzustellen
Rückschläge
War es überhaupt bösartiger Krebs

Kapitel 6 - Heilungen

Asthma
Knieprobleme
Brustkrebs
Blasenentzündung, Blasenkrebs
Diabetes
Bluthochdruck
Aktivität der Prostata, Prostata-Krebs
Blasenentzündung
Heuschnupfen, Allergie
Morbus Crohn, Colitis Ulcerose, Blähungen
Nierenkrebs, Dialyse

Kapitel 7 - Was mir geholfen hat

Wissen wie mein Körper funktioniert
Fakten sammeln und bewerten
Die innere Überzeugung erschafft den Körper
Neue Wissenschaften
Was mich Dankbar macht

Kapitel 8 - Anhang

Germanische Neue Medizin
Therapiekosten
Entwicklung in der Krebsmedizin
Was Goethe schon wusste

 

Leseprobe

 

Weil nicht kann sein, was nicht sein darf
(Christian Morgenstern)

Erkenntnisse während eines Kuraufenthalts

Im Juni 2005 war ich zu einer Kur in einer onkologischen Rehaklinik. Alle Kurgäste hatten Operationen, Chemotherapie oder Strahlentherapie erfahren. Teilweise waren die Therapien mehrmals durchlaufen worden. In allen Gesprächen kamen Ängste zum Ausdruck. Trotz aller Therapien, die jeder einzelne durchlaufen hatte, war niemand überzeugt, dass er geheilt sei, bzw. dass dauerhafte Heilung überhaupt möglich sei.

Eine junge Frau hatte seit ihrem 12. Lebensjahr ihr Leben mehr oder weniger in Kliniken und Rehaanstalten verbracht. Bei Kontrolluntersuchungen war immer wieder Krebs festgestellt worden. Sie schilderte sehr eindrucksvoll, wie sie von Ängsten vor den regelmäßig, alle drei Monate stattfindenden Checks, überfallen wird. Wie die Angst immer mächtiger wird, je näher sie dem nächsten Untersuchungstermin kommt. Am schlimmsten waren die Tage zwischen Untersuchung und der Bekanntgabe des Ergebnisses. Sie hatte einige Entspannungstechniken gelernt, auch psychologische Therapien gehabt. Alles hatte nichts genutzt. Jetzt nach 15 Jahren war sie am Ende.

Mit dem Wissen der Neuen Medizin war für mich aus ihren Schilderungen klar zu erkennen, wie die körperlichen Symptome mit den Ängsten zusammenhingen. Ich versuchte, ihr vorsichtig einen neuen Denkansatz nahe zu bringen: Ob denn mit den Methoden, die sie bisher erfahren hatte, durch ein Mehr dieser Methoden, also mehr Untersuchungen, mehr Chemie, mehr Bestrahlung, mehr Operationen, überhaupt eine Änderung zum Besseren möglich wäre. Hiermit wollte ich ihr Interesse wecken.

Schroffe Ablehnung war ihre Reaktion. Es ist ja viel einfacher zu jammern, zu klagen, Ärzte machen zu lassen, als sich selbst zu verändern.

Ein Tischnachbar hatte Krebs an der Schilddrüse gehabt. Jetzt hatte er noch einen Luftröhrenschnitt, in dem ein mechanisches Teil steckte, durch das er atmen konnte. Die Schilderung seiner Familiensituation ließ keinen Zweifel offen, worin sein DHS bestand. Er war noch immer höchst konfliktaktiv wie die meisten Kurgäste, mit denen ich ins Gespräch kam.

Zum Kurprogramm gehörten auch Kurse in Entspannungstechniken und Autosuggestion. Nach der Simonton-Methode sollte eingeübt werden, die Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Das Angebot ist in fast allen onkologischen Rehaanstalten gleich. Für mich ergaben sich zwei Fragen:

  • Wenn also in der Schulmedizin davon ausgegangen wird, dass es Zusammenhänge zwischen Psyche und Krebs gibt, die, wenn sie positiv eingestimmt werden, den Krebs verschwinden lassen können, wieso wird dann in den Ratgebern* ein Zusammenhang zwischen Psyche und Entstehung von Krebs nicht erwähnt?

  • Wieso werden die Selbstheilungskräfte nicht aktiviert, bevor der Organismus durch die üblichen Therapien so massiv geschädigt worden ist?

*Anmerk.: In den blauen Ratgebern, Deutsche Krebshilfe e.V., Buschstraße 32, 53113 Bonn, Nr. 3 Gebärmutter und Eierstockkrebs, Nr. 4 Krebs im Kindesalterer, Nr. 7 Magenkrebs, Nr. 11 Rachen und Kehlkopfkrebs, Nr 13 Speiseröhrebsnkrebs, Nr. 14 Krebs der Bauchspeicheldrüse

 

Überprüfung durch Kurarzt

Etwa eine Woche vor Ende des Kuraufenthalts wurde ich schriftlich aufgefordert, zu einem bestimmten Termin zu erscheinen. Herr Dr. R. , Gastroenterologe, wolle mich begutachten. Er wollte meinen Bauchraum mittels Ultraschall untersuchen.

Ich hatte mir schon einige drastische Äußerungen von Ärzten anhören müssen. Jedesmal war ich nach diesen Untersuchungen konfliktaktiv. Was sollte also diesmal anders sein. Ich hatte kein Bedürfnis danach, wollte mir das nicht antun.

Dr. R. war sehr überrascht, dass ich die Untersuchung verweigerte. In einem längeren Gespräch versuchte er mich zu überreden, der Untersuchung zuzustimmen. Ich blieb standhaft und lehnte ab. Ich meinte zu ihm, genug untersucht worden zu sein, alle Befunde und Arztberichte lägen vor. Das dürfte für eine Beurteilung ausreichen, ob ein Krebs vorhanden gewesen war oder nicht. „Ja, ob das vor zwei Jahren überhaupt Krebs war, zweifle ich an. Wenn Sie damals zu mir gekommen wären, hätte ich Pankreatitis diagnostiziert," brach es aus ihm.

Jetzt war es raus, wie dieser Arzt dachte. Da bei mir keinerlei schulmedizinische Krebstherapie gemacht worden war, ich keine Beschwerden oder Verschlimmerungen in den zwei Jahren nach der Erstdiagnose gezeigt hatte, wurde die ursprüngliche Krebsdiagnose einfach umgedeutet. Denn mit Pankreaskrebs, so lernt es jeder Arzt, überlebt kein Patient zwei Jahre. Dass ich jetzt hier völlig frei von Beschwerden, gut gelaunt und entspannt vor ihm saß, passte einfach nicht zu dem Bild, das er von einem Krebspatienten hatte.

Bei den zahlreichen Nachuntersuchungen, die üblicherweise in kurzen Zeitabständen nach der Therapie stattfinden, zeigen sich ja bei den meisten Krebspatienten Verschlimmerungen oder ‚Metastasen’. Bei mir war nichts derartiges aktenkundig. Deshalb mußte nun ganz genau hingeschaut werden, um nur ja die geringste Veränderung festzustellen, um sie dann im Arztbericht sehr ausführlich aufzubauschen.

Von Teilnehmern des von mir seit April 2004 geleiteten Gesprächskreises wusste ich, wie die Formulierungen in den Arztberichten nach den Kontrolluntersuchungen oft lauteten: "In Anbetracht der Vorerkrankung muss davon ausgegangen werden, dass jetzt diese oder jene Veränderung vorliegt." Bei genauer Betrachtung war nichts festgestellt worden. Hätte der Verfasser des Berichtes keine Kenntnis der Vorerkrankung gehabt, hätte er formulieren müssen: o.B., d.h. ohne Befund.

Wie dieser Arzt mit Menschenschicksalen umging, empfand ich ungeheuerlich. Im März 2003 waren sich seine hoch spezialisierten Kollegen einig gewesen, dass nur durch einen drastischen, folgeschweren Eingriff der Krebs für einige Zeit zu stoppen gewesen wäre. Nun erlaubt sich dieser Mensch herablassend, ohne jegliche Sensibilität, solche Spekulation. Was ist eigentlich der Schwur wert, den jeder Arzt leisten muss, alles zum Wohle seines Patienten zu tun?

 

Krebs nicht mehr festzustellen

Damit ich wirklich alles Alte hinter mir lassen konnte, zog ich mich aufs Land zurück. Auch mit dem alten Beruf schloss ich endgültig ab. Ich dehnte meine Studien über medizinische Zusammenhänge und alternative Heilmethoden aus, gab Vorträge und veranstaltete Seminare. In meiner neuen Wohnung fühlte ich mich sehr wohl. Meine Studien und die Wissensvermittlung machten mir große Freude. Ich hatte mit Vielem abgeschlossen.

Die erste Krebsdiagnose lag nun mehr als drei Jahre zurück. Ich war völlig sicher, dass der Krebs an der Bauchspeicheldrüse sich vollkommen zurückgebildet haben musste. Das wollte ich mir auch von einem Arzt dokumentieren lassen.

Am 18.05.2006 fand eine Untersuchung des Bauchraums mittels Ultraschall, sog. Sonographie Abdomen, statt. Im Arztbericht heißt es: "Pankreas darstellbar und unauffällig."

Die Wucherungen auf dem Pankreaskopf wurden im Februar 2003 mit einer Größe von 6 x 3 x 4 cm nachgewiesen. Nun, drei Jahre später, war nichts mehr davon übrig. Ohne Operation, ohne Chemotherapie, ohne Bestrahlung, einfach weg.

Mutter Natur ist wunderbar. Gott macht keine Fehler.